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1 Oktober 2019

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 Oktober 1, 2019
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Werbetexter versus Wendesigner - der ewige Kampf
Kategorie Online Marketing

Auch beim Webdesign bleibt die Entwicklung nicht stehen. Was vor ein paar Jahren noch als modern galt, wirkt heute altbacken und verstaubt. Überlegen vielleicht auch Sie, Ihrer Internetpräsenz eine Frischzellenkur zu gönnen und sich eine neue Website erstellen zu lassen? Mit einem modernen, ansprechenden Design und neuen Texten, die sowohl den Suchmaschinen als auch Besuchern Ihrer Seite gefallen?

 

Natürlich suchen Sie zuerst nach einem Webdesigner. Und der möchte vor Ihnen glänzen und Ihnen eine supermoderne Website bieten. Eine Seite, die etwas hermacht, ein Eyecatcher ist und so Kunden auf den ersten Blick fesselt.

 

In ihrem Eifer vergessen jedoch viele Webdesigner, dass nicht nur der Aufbau einer Internetpräsenz, sondern auch der Content und dessen Präsentation eine wichtige Rolle spielen. Das kann später zu einem unnötigen Kampf zwischen Webdesigner und Werbetexter führen.

 

Werbetexter und Webdesigner bestimmen den Erfolg Ihrer Website

 

Sie möchten mit Ihrer Website im Google-Ranking sicher möglichst weit oben stehen. Eine der Voraussetzungen ist eine astrein programmierte Website, mit klarer Struktur und einer guten Darstellung auf Smartphones. Das gehört zu den Aufgaben der Webdesigner. Für den Content ist der Werbetexter zuständig, der Onlinetexte schreibt, Keywords für die Suchmaschinen einbaut und die Zielgruppe von Ihrem Angebot überzeugt.

 

Eigentlich wäre es naheliegend, dass beide Profis zusammenarbeiten, um das Optimum aus einer Seite herauszuholen. Die Praxis sieht jedoch anders aus.

 

Der ewige Kampf der Werbetexter

 

Meistens werde ich als Werbetexterin erst hinzugezogen, wenn das komplette Design bereits fertiggestellt ist, inklusive der Formatierung der Textbereiche. Das stellt mich vor ein großes Problem. Denn was hat mein Auftraggeber von Websitetexten mit gutem, überzeugendem und suchmaschinenoptimierten Content, wenn sie niemand liest?

 

Wer hat schon Lust Texte zu lesen, die einmal quer über die gesamte Bildschirmbreite gehen? Mit einer hellgrauen Schriftfarbe, die sich kaum vom ebenfalls hellgrauen Hintergrund abhebt?

 

Wo Absätze zu Zweizeilern werden und die Struktur des Textes völlig flöten geht, weil die Überschriften und Zwischenüberschriften dezent getarnt werden (sonst könnte sie womöglich jemand im endlos scheinenden Fließtext entdecken!).

 

Ein Webdesigner, den ich auf die mangelnde Lesbarkeit meiner Texte hinwies, brachte die grundsätzliche Einstellung seiner Berufsgruppe herrlich auf den Punkt: „Das ist mir doch egal, ob die Leute das gut lesen können – Hauptsache die Seite ist schick!!!“

 

Aha!

 

Es scheint so, als wären meine Texte nur ein unvermeidlicher Lückenbüßer, der das schöne Design der Webseite verschandelt …

 

Wenn Webdesign zu mehr Schein als Sein führt

 

Ich wette, auch Sie fallen auf den ersten Blick auf das moderne, neue Design herein. Sie merken gar nicht, dass Sie Strass statt Juwelen erwerben – weil Sie so geblendet sind, dass Sie den eigentlichen Zweck Ihrer Internetpräsenz aus den Augen verlieren.

 

Doch wer hat jemals seine Produkte oder Dienstleistungen besser verkauft, nur weil die Website schick ist?

 

Es ist der Content, angereichert mit relevanten Keywords an wichtigen Stellen, der Leser zu Käufern macht und auch Suchmaschinen wie Google gefällt.

Dabei dürfen Sie nicht vergessen, dass Google für das Ranking Ihrer Website auch die Aufenthaltsdauer auf den einzelnen Seiten registriert. Wenn Ihre Besucher wegen der schlechten Lesequalität von einer Seite auf die nächste hüpfen, ist Ihr Index im Keller.

Webdesigner und Werbetexter sollten nicht nacheinander, sondern zusammen arbeiten

 

Missverstehen Sie mich bitte nicht: Webdesign ist unbedingt notwendig. Es ist sozusagen das Mauerwerk Ihres Hauses, während Werbetexter für die Inneneinrichtung sorgen.

 

Doch genauso wie beim Neubau eines Hauses geraten die verschiedenen Gewerke beim Bau einer neuen Website gerne aneinander. Vor allem, wenn die eine Partei (in diesem Fall der Webdesigner) die Arbeiten schon erledigt hat, aber auf Wunsch der anderen Partei (also dem Werbetexter) nachträglich Änderungen vornehmen soll.

 

Das ist mühsam, kostet zusätzliche Zeit und bringt – wie bereits oben erwähnt – das schöne Konzept des Webdesigners durcheinander. Wenn es keine Einigung gibt, müssen womöglich Sie als Auftraggeber ein Machtwort sprechen. Das alles ist mit dem richtigen Timing vermeidbar.

 

Was Sie unbedingt beachten sollten, wenn Sie eine neue Website erstellen lassen …

 

Binden Sie einen Werbetexter so früh wie möglich in die Erstellung Ihrer neuen Website mit ein.

 

Die gemeinsame Arbeit gleich zu Beginn ist nach meiner Erfahrung sehr inspirierend und konstruktiv. Ich habe vielleicht eine Idee zum Design, die der Webdesigner umsetzen kann – oder auch nicht. Dann muss eine andere Lösung her. Umgekehrt kann ein Webdesigner hervorragende Ideen beisteuern, die ich gerne übernehme.

 

Nur gemeinsam können wir Ihre Website zu einem Gesamtkunstwerk gestalten, das Ihre Umsätze nach oben und Ihr Geschäft zum Blühen und Gedeihen bringt.

 

 

Dagmar Hering

www.verkaufs-werbetexte.de

hering@verkaufs-werbetexte.de

Tel: 030 94 399 311

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