Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns!

postmaster@profitexter.net

1 April 2009

Kommentare

2
 April 1, 2009
 2
Kategorie Werbetexter

So gut wie alles, was „die Linke” jemals gefordert hat, scheint jetzt Allgemeingut in der Gesellschaft geworden zu sein.

Das marktwirtschaftliche Fundament Deutschlands gerät gerade fürchterlich unter die Räder. Begriffe wie „Leistung”, „freier Wettbewerb” oder „Selbstverantwortung des Einzelnen” mutieren fast schon zu Schimpfwörtern. Stattdessen dominiert das Vokabular des Sozialismus. Ein Beispiel gefällig?

Vor ein paar Tagen saß ich in einem Café unserer Kreisstadt etwas ermüdet nach nervtötenden Behördenterminen und wartete dort auf einen Geschäftsfreund mit dem ich verabredet war. Die Restauration ist sehr zentral gelegen und so auch in der Nähe vieler öffentlicher Einrichtungen wie z. B. dem Amtsgericht der Kreisstadt.

Während ich wartete stürmten zwei junge Männer im Alter von vielleicht Anfang der Zwanziger in das Café, wobei der Eine von ihnen fürchterlich schimpfte und debattierte. Er war gerade vom Amtsgericht wegen erwiesener Schwarzarbeit zu einer für ihn empfindlichen Strafe verurteilt worden, und fühlte sich entsetzlich ungerecht behandelt, dass man ihn so „kleinen Fisch” überhaupt bestrafte, während man doch die „dicken fetten Bonzen” für lau davon kommen lasse.

Doch damit nicht genug…

 

Er verstieg sich zu weitergehenden Gedanken!

Unser Kapitalismus ist erbärmlich und schlecht. Der größte kapitalistische Gewinn fällt an denjenigen ab, der das größte soziale A******** ist. Es ist bestrebt seine Profitgier mit Kapital anderer zu stillen – Diesen Missstand wünschte ich behoben.

Was ich mir evtl. vorstellen könnte: Die Abschaffung des Erbens von Kapital. So hätte JEDER Mensch von Beginn seines Lebens gleiche Chancen und kann nicht das glückliche Händchen seiner Eltern übernehmen. Außerdem würde Geld viel effektiver von reichen Menschen investiert werden, da sie ihr Kapital möglichst vor dem Tod umsetzen möchten. Nach dem Versterben des Kapitalisten wird aller Besitz dem Gemeinwohl (dem Staat) zugesprochen.

Genauere Vorstellungen der Realisierung kann ich natürlich nicht machen, es ist (leider) nur eine Utopie. Etwas geschenkt zu bekommen ist nun mal nicht fair! Kleinere Schenkungen kann man verstehen, ganze Erbenimperien sind aber mehr als nur Ungerecht. Unser System das nur wenige Jahrzehnte alt ist verkraftet soviel Egoismus eben nicht. Ganz egal ob Papi Zeit hatte oder nicht, denn das vermissen ganz andere Schichten heute übrigens auch, auch wenn der Vater 250 Stunden pro Monat arbeitet um die Familie ernähren zu können. Es ist ein Märchen zu behaupten, oder es so rüberzubringen, dass nur Reiche viel arbeiten müssten und die Kinder wenig von Ihnen haben. Es ist nur eine Ausrede!

Da war sie mal wieder! Die Wut auf alle und jeden der in diesem Land noch Leistung bringt, Verantwortung übernimmt und Dinge bewegt, die auch vielen anderen helfen und nützen. Die Wut auf Wohlstand und Erfolg, auf freies Unternehmertum, das damit mal wieder unter Generalverdacht gestellt wird! ganz egal ob er und seinesgleichen durch Schwarzarbeit einen 350 Mrd. Gesamtumsatzschaden für Wirtschaft und Gesellschaft fördern.

 

Doch wie lange noch schauen wir dieser Beschimpfung und Kriminalisierung als freie Unternehmer eigentlich noch zu?

Wohin wollen wir das noch treiben lassen?

 

Wollen wir Sozialismus „light” oder freie Marktwirtschaft?

 

Die Wirtschaftskrise ist die Chance zum Gestalten!

 

 

Jetzt ist die Stunde freie Unternehmer zu zeigen wofür man Verantwortung trägt und wozu auch das Weitergeben von Verantwortung, Leistungsbereitschaft und damit das Entstehen und Erhalten von Arbeitsplätzen gut ist.

 

Vielleicht würden einige jene Vorschläge zur staatlichen Vererbung ins Schwanken kommen, wenn der junge Mann in seinem Umfeld mit dort sicher auch vorhandenen Unternehmerkindern verkehrte, und deren Alltag ein wenig aus der Nähe betrachten würde.

Von klein an drehen sich dort die “Tischgespräche” nur um Geschäft, Firma, Geld, Investitionen etc. Der Urlaub wird, – wenn wirklich mal angedacht, – kurzfristig gestrichen, oder was oft noch krasser ist; die Kinder werden alleine “verschickt”.

Viele dieser Kinder werden spätestens als Halbwüchsige daran gewöhnt als Bürohilfskraft oder sonst wie im Betrieb mitzuhelfen. Ob gewollt oder nicht, sei dahingestellt. Während ihre Schulkameraden ihren Hobbys nachgehen, arbeiten und wirken sie bereits im Familienunternehmen mit. Neidisch sind die Schulkameraden dann nur auf das mehr an Taschengeld, das jene haben, auf den Rest nie!

Die Ausbildungen dieser Kinder sind auch oft vorgezeichnet. Die Eltern können ihnen durch ihr verdientes Geld im eigenen Unternehmen bessere Startchancen schaffen. Ob die Kinder allerdings “Bock” auf die zielgerichteten Zusatzkurse neben den Schulen(Sprachen, Schreibmaschineschreiben, Wirtschaftsmathematik etc.) haben, auf Abitur und BWL-Studium, oder eventuell die zielgerichtete Lehre interessiert in dem Fall oft nicht.

Wie meist vorhergesehen übernehmen dann auch die Kinder den von den Eltern geführten Betrieb. Mit dem, was diese „Unternehmergeneration ” auf der Basis ihres Erbes (auch oft sind die Großeltern beiderseits Unternehmer gewesen) erwirtschaftet hat, sind viele neue Arbeitsplätze im Laufe der Jahre entstanden. Mit den Innovationen der Kinder die wiederum Menschen Arbeit geben und gestalten können entsteht Neues und Tragkräftiges für die Zukunft von vielen. Uns ist das, was wir da geschaffen worden ist genauso “heilig”, sein, wie die Ideen und das freie Gestalten mit Erfolg von heute und morgen. Die Werte, die geschaffen werden sind nicht nur in unternehmerischen Bilanzen zu lesen. Es ist die Zukunft, die da aufgestellt wird, die uns heute auch aus der Krise führen wird.

Dementsprechend bin ich HEUTE bereits der Meinung, dass das freie Unternehmertum vom einzelnen Selbstständigen bis hin zu den Großbetrieben VIEL für die Allgemeinheit leistet.

Ja es trägt für einen ganzen Haufen “Fremder Menschen” die Verantwortung, sorgt mit meiner Risikobereitschaft und Arbeitskraft dafür, dass eine Menge Kühlschränke und Töpfe täglich gefüllt werden können. Obendrein zahlt diese so gehasste Spezies auch noch eine Menge Steuern MEHR als derjenige, der sich aus der Verantwortung für diese Gesellschaft heraus zieht.

Und obwohl den Leistungsträgern ihr Unternehmerleben viel Spaß macht und Erfüllung bringt vergessen sie dabei die Last, die damit verbunden ist nicht. – Auch ihrer bisweilen nicht einfachen Kindheit als Unternehmerkinder können viele im Nachhinein sehr viel Gutes abgewinnen.

Doch bin ich sicher, dass alle, die wir uns zum Unternehmertum bekennen und es leben, dieses Leben bereits morgen “kündigen” würden, wenn alles umsonst wäre und nach unserem Tod nichts mehr von unserem Schaffen übrig sein wird, die aufgebaute und durch alle Lebenszeit geführte Firma und die damit geschaffen Werte und Ideen in “fremde” Hände fallen würde. Die gesamte unternehmerische Philosophie die uns dabei wichtig war, ist und bleibt mit uns zu Grabe getragen werden würde…..

Für einen Vollblut-Unternehmer wäre das Gefühl nach vorne betrachtet so, wie wenn man einer Mutter sagt, dass sie ihr Kind in staatliche Hände zur Erziehung geben soll, damit das, was bei raus kommt der Allgemeinheit zugute kommen kann und die Gesellschaft als Ganzes von diesem Kind profitieren kann. Eine unerträgliche Vorstellung, oder?

Aber vielleicht eine neue Utopie………. würde der Staat künftig allen Eltern, die durch ihr eigenes Vorbild keine leistungsbereite, ehrgeizige und zielstrebige Kinder erziehen können (Arbeitslose) die Kinder wegnehmen und diese in staatlichen Einrichtungen “gesellschaftskonform” erziehen, hätten wir doch auch “angeglichene” Startlöcher für alle, oder?

Ist das der Sozialimus „light” dem heute alle so huldigen?

Ich finde ihn mit Verlaub abartig!
Ist der Egoismus des einzelnen Individuums nicht weit mehr Werte schädigend und zum Nachteil der Allgemeinheit?

 

Egoistisch wäre es, wenn ein Unternehmertypus z.B. mit seiner Qualifikation sich in irgendeiner Firma auf Sicherheit anstellen lassen würde, noch ein paar Jahre mit relativ geringem Risiko (in Bezug auf Kapitalverlust) und geringer Verantwortung (für viel weniger Leute als in einer eigenen Firma beispielsweise) es sich bequem machen würde, Dienst nach Vorschrift im Rahmen des deutschen Arbeitsrechts leisten würde, um dann in einigen Jahren Rente zu beantragen auf Kosten der nächsten Generation.

Unternehmertypen sind aber selten so egoistisch. Stattdessen schaffen sie mit dem, was ihnen durch Erbe mitgegeben worden ist von seinen Eltern, den Kompetenzen ebenso wie dem Kapital (Sicherheiten auf Kapitaleinsatz für Unternehmensgründung seinerseits) neue Arbeitsplätze für Menschen, die sich selbst NICHT verantworten möchten.

Unternehmer sein, Unternehmen leben heißt übrigens was ganz anderes als grade mal 250 Stunden Monatsarbeitszeit.

Unternehmer ist man immer, in jeder Lebenssekunde, so wie es ist ein Vater oder eine Mutter zu sein, egal ob du gerade mit oder ohne Kind unterwegs bist, du siehst und hörst alles, was deinem Kind weiterhilft, du bist IMMER auf dem Sprung, wenn Kind ruft, auch tief in der Nacht, mitten im Urlaub…
Ein Unternehmer KANN keinen Feierabend machen, alles hinter sich lassen, die Gedanken, Ideen, die Sorgen um Mitarbeiter, Aufträge, Märkte beschäftigen einen Unternehmer rund um die Uhr.

Beim Arbeitnehmer läuft in der Freizeit der Krimi im Fernsehen, beim Unternehmer, wenn überhaupt, ein Nachrichtensender, beim Arbeitnehmer stehen ein paar Romane im Bücherregal, beim Unternehmer der “Vahlens”, die Bücher von Prof. Gohsens oder Prof. Vogel.

Der Arbeitnehmer hört Radio beim Autofahren, der Unternehmer telefoniert mit der Freisprecheinrichtung oder lernt per CD Vokabeln einer Fremdsprache, oder hört per CD ein Hörbuch-Seminar ab, das er “dringend” braucht.

Den Arbeitnehmer siehst du entspannt drei Wochen in Mallorca oder sonstwo am Strand liegen, der Unternehmer gönnt sich ein verlängertes Wochenende im Businesshotel mit Wellness, das nahe genug an der Autobahn liegt, so dass sich noch “schnell” der eine oder andere Termin einschieben lässt…..

Es ist ein klasse Leben, dass wirklich verdammt viel Spaß macht. Vielen Unternehmern geht so, denn sie gestalten gerne. – Aber so klasse, als dass sie sich das, was sie sich ihr Leben lang aufgebaut haben mit vielen Malen “hinfallen und aufstehen”, hohem Risiko, viel Verantwortung auch dann getan hätten und tun würden mit dem Wissen, dass bei einem Unfall (-Tod) meinerseits morgen schon alles in die Hände des Staates fallen würde, wohl ganz bestimmt nicht….

Zu einem Geschäftsimperium ist es gar kein so weiter Weg.

 

Ein jeder Mensch der eine gute tragbare Geschäftsidee und genügend von dem „Alpha-Tier” in den Adern hat, kann doch auch selbständig sein und mit seinen kaufmännischen Grundkenntnissen seinen Vertrieb in eigener Sache organisieren, sich sein eigenes Risiko absichern, sich seine eigenen Marktnischen suchen gehen, seine Märkte erweitern, den Kundenkreis vergrößern und in einiger Zeit seine gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und Arbeitsplätze schaffen für diejenigen, die eine schlechtere Basis hatten, weil die Eltern aus sozial schwachen Verhältnissen stammten und dem Kind statt wirklicher Betreuung und Zuwendung einen Fernseher ins Kinderzimmer gestellt haben anstatt ihm Kompetenzen zu vermitteln, wie man es aus Berichten der Sozialbehörden erfährt.

Gemeinsam mit diesen gesellschaftlich Benachteiligten, die ja nichts für ihre Defizite können und eine anerkennende und wertschätzende Behandlung verdient haben, somit also auch “fairen” Lohn (von dem man richtig gut leben kann), steht es dem neuen Unternehmer, der JEDER Mensch mit den beiden zuvor genannten Eigenschaften sein kann, frei, seinen Kindern ein Erbe zu verschaffen, das diesen das Leben erleichtern wird.

Diese Kinder können doch den Enkeln noch mehr weit mehr geben, wenn ein Unternehmen sich bewährt hat. Ja, und dann kann mit viel Engagement einer jeden Generation bereits in der 3. Generation das da sein, was man Imperium nennt.

Deutschland ist doch ein freies Land, es darf sich doch jeder sein eigenes Imperium schaffen! – Es lebe das freie Unternehmertum

In diesem Sinne

Ihre Friederike Küster

Beitrag teilen

2
Hinterlassen Sie einen Kommentar

  Abonnieren  
neuste älteste beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
Friederike

Die Gegenwelt von der Du spricht, liebe Martina, die kenne ich sehr wohl, denn meine Lebensgeschichte ist ähnlich.Aber – ich kenne auch diese Unternehmertypen – eine ganze Menge. Etliche zählen zu meinen guten Kunden. Andere kenne ich durch meine Eltern. Mein Vater hatte noch weniger als der Deine – er war Flüchtling mit eben ausgeheilten Gliedern von schweren Kriegsverwundungen, ein noch druckfeuchten Diplom, da er trotz Krücken und Verbänden studiert hat, weil seine Frau (meine Mama) lieber Doppelschicht im Krankenhaus machte, als dass er verzichtete, –  Er kam gemeinsam mit meine Mutter  und einem Baby (meine älteste Schwester) in der… Weiter lesen »

Martina Roters

Hallo Friederike, schon bevor ich zur Unterschrift kam, hab ich deinen "heiligen Zorn" an der Schreibe erkannt.  Dennoch muss ich dir widersprechen. Was der junge Mann gemacht hat, ist nicht recht und er ist ja auch dafür verknackt worden.  Ich will dir jetzt mal die Gegenwelt aufmachen: Mein Opa war Maurer, mein anderer Opa war Knecht und brauchte biblische 7 Jahre, bis er meine Oma heiraten konnte und brachte es dann mit Sparsamkeit und Fleiß zu ein paar Kühen, Schweinen und eigenem Häuschen am Niederrhein. Mein Vater hatte das Glück(!), dass seine Begabung von einer "Unternehmersgattin in der Nachbarschaft" erkannt… Weiter lesen »