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3 Dezember 2019

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 Dezember 3, 2019
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Bestimmt haben Sie schon einmal von dem berühmten “Platz für Redner” (Speakers Corner) im Londoner Hyde Park gehört.

Bei mir war es das erste Mal im Englisch-Unterricht. Ich fand die Vorstellung faszinierend, dass man sich auf eine Kiste oder eine kleine Stehleiter stellt und über ein Thema redet, das einen beschäftigt. Und je interessanter und je besser das Thema vorgetragen wird, desto mehr Menschen versammeln sich und hören gespannt zu.

Unter anderen redeten berühmte Leute wie Karl Marx, William Morris, Wladimir Lenin, Lord Soper und George Orwell in Speakers Corner. Selbst Vertreter der großen Parteien in Groß-Britannien nutzen Speakers Corner während des Wahlkampfes.

Es gibt nicht nur in England viele Speakers Corner, sondern weltweit.

Was hat nun Speakers Corner mit Ihrem Webauftritt (Verkaufslandeseite, Webshop…) zu tun?

Ihr Webauftritt ist Speakers Corner- im übertragenen Sinn.

 

 

Sie wollen wahrgenommen werden

Je überzeugender und emotionaler Ihre Rede in Form von Schrift, Podcast oder Video ist, desto mehr Menschen interessieren sich für Ihr Angebot. Einige davon – vielleicht sogar sehr viele – werden kaufen.

Umgekehrt, je flacher Ihre Rede ausfällt, desto weniger Menschen interessieren sich für Ihr Angebot und huschen mal flott zur Konkurrenz.

Sie merken jetzt schon, wie wichtig die Sprache / der Text für Ihren Webauftritt ist.

Kurz gesagt, der Text muss sitzen und auf die Zielgruppe angepasst sein. Natürlich erreicht man nicht alle. Das wäre ein Traumzustand, den sich jeder wünscht.

Deshalb ist das Beschäftigen mit der Zielgruppe so enorm wichtig. Denn nur dann können Sie Ihre Rede entsprechend formulieren, damit sie sich angesprochen fühlt und bei IHNEN kauft.

 

 

Traffic ja, aber nicht um jeden Preis

Immer wieder hört man, der Webauftritt muss mit Traffic befeuert werden. Zum Beispiel  mit Google-Adwords-Anzeigen oder Facebook-Anzeigen.

Dazu eine Geschichte.

Eine Internetplattform wurde unter anderen deshalb so erfolgreich, weil die Texte exakt auf die Zielgruppe abgestimmt waren und die Menschen emotional bewegten, zu kaufen.

Sie war optisch nicht perfekt, aber sie lief hervorragend.

Es ging um soziales Engagement, gepaart mit einem Shop für Schmuck. Für jedes Schmuckstück, das gekauft wurde, ging ein gewisser Prozentsatz an soziale Einrichtungen. Und genau das wurde textlich zum Ausdruck gebracht.

Dann überlegte sich der Manager, dass man noch mehr erreichen könnte.

 

 

Ein super Webauftritt

Er beauftragte eine Werbeagentur, denn es sollte ein super moderner Webauftritt werden. Eine höhere 5-stellige Summe wurde investiert.

Die neue Superseite ging an den Start. Und täglich wurden 500€ bis 600€ – Facebook-Ads und Google Adwords – investiert.

Kürzlich rief Peter an.

Nach dem üblichen Begrüßungs-Smalltalk unterhielten wir uns über den neuen Webauftritt und ich fragte, wie es denn so läuft:

“Der Umsatz ist völlig zusammengebrochen und das gerade jetzt.”

Ich bot an, dass wir uns das einmal genauer anschauen.

Das Erste, das mir ins Auge fiel, waren die überdimensionierten Fotos und ein Video.

“Wo habt ihr denn die Texte gelassen? Ich sehe keine Schlagzeile, keine Kundenansprache, kein Nutzen, kein Warum, kein…”

Kurzum, die Werbeagentur hatte einen klassischen Internet-Shop aufgebaut, überladen mit Bildern und einem Vakuum an Texten. Bei diesem Webauftritt rückte der soziale Aspekt völlig in den Hintergrund und der Verkauf des Schmucks nach vorne.

 

 

Bilder werden überbewertet

Bilder sind nett. Aber sie sollen die Texte untermalen und verstärken, aber niemals dominieren.

Mir standen die Haare zu Berge: “Dein neuer Webauftritt ist völlig emotionslos. Er holt die Menschen nicht ab und führt sie nicht an der Hand bis hin zum Kauf. Vor allem, das bist nicht Du. Sorry, aber die Seite ist nicht authentisch.

Völlig klar, dass euer Umsatz eingebrochen ist.

Spart euch das Geld für den Traffic, denn die Menschen hauen sich schon an der Fensterscheibe (Homeseite) die Nase blutig.

So vertreibt ihr sie und bekommt als Hauptgewinn noch schlechte Kritiken im Netz.”

Das Gespräch ging noch über eine Stunde.

 

 

Text als Abfallprodukt

Immer wieder wird erzählt, wie wichtig Traffic ist. Ja, ist er auch. Aber dann muss auch die Seite mit den Texten stimmen.

Traffic bringt sonst gar nichts.

Schon in der Bibel steht: „Am Anfang war das Wort.“

Nirgendwo steht, am Anfang war das Bild. Bilder werden durch gute Texte im Kopf gemalt. Die Fantasie des Lesers wird beflügelt.

Genau an dieser Nahtstelle kommt die Herausforderung des Texters, nämlich den Auftraggeber und seinen Grafiker von dieser Tatsache zu überzeugen. Viel zu viele sind bildverliebt und glauben, darüber verkaufen zu können.

Dasselbe Spiel mit den Werbeagenturen. Sie betrachten Text als Abfallprodukt und sind nicht in der Lage vernünftige Texte zu liefern. Mit teuren Bildern und Videos lässt sich mehr Geld verdienen.

Ich frug meinen Bekannten: „Wenn Du ein Auto kaufen willst, drückt der Verkäufer dir ein paar Bilder in die Hand und lässt dich mit denen alleine? Natürlich nicht. Es spricht mit dir. Ihr unterhaltet euch. Er findet heraus, was Dich zum Kauf bewegen könnte und geht darauf ein. Er weiß, wie er dich emotional zum Abschluss bringt. Wenn es ein Top-Verkäufer ist.“

 

 

Es kommt drauf an, was man draus macht

Denken Sie daran, Ihre Texte sind die Hochleistungs-Pumpen, die den Puls Ihrer Besucher bis unter die Decke jagt. Und sie, wie mit einem Lasso einfängt, damit sie wie von Zauberhand zum Kauf geführt werden.

Sie haben erkannt: Ohne Text ist Ihr Webauftritt nichts wert. Und weil das so ist, brauchen Sie auch keinen Traffic für teures Geld einkaufen, denn es wäre herausgeworfenes Geld.

Dann lieber einen nicht so technisch, perfekten und teuren Webauftritt, dafür aber einen emotionalen Text, der die Zielgruppe in ihrem Innersten anspricht.

Ich garantiere Ihnen, Sie können selbst Zementsäcke emotional verkaufen.

Selbst aus den scheinbar emotionslosesten Produkten lässt sich etwas Emotionales ableiten.

Erinnern Sie sich?

„Es kommt drauf an, was man draus macht“, war der Werbeslogan der Zementindustrie.

Völlig treffend.

 

 

Ach was bin ich für ein leidenschaftlicher Schreiner

Bitte schreiben Sie nicht:

“Aus Leidenschaft bin ich Schreiner, Texter, Heizungsmonteur, Autor, Rechtsanwalt… geworden. Auch dann nicht, wenn es tatsächlich so ist.”

Weil es fast jeder schreibt, klingt es billig, einfallslos, abgedroschen, unglaubwürdig, gähnend langweilig.

Schreiben Sie so, dass Ihre Leser Ihre Leidenschaft spüren.

Formulieren Sie mit Ihren eigenen Worten Texte in ihrer ganzen Farbenpracht. Dann sind Sie authentisch und überzeugend.

Erzählen Sie Ihren Lesern auch, warum Sie das tun was Sie tun.

Glauben Sie nicht auch, dass die Menschen stehenbleiben und Ihnen zuhören, was Sie zu sagen haben?

 

Danke für Ihre Zeit

Bernfried Opala

PS: Worte sind Herrscher über Zeit und Raum. Autor unbekannt.

 

Meine Kontaktdaten:

Bernfried Opala Verkaufstexte seit 2003 – seriös und diskret

Amazon-Bestsellerautor

Über dem Aubach 18

56566 Neuwied

 

Phone: +49 (0) 2631 862 187

Mobil: +49 (0) 171 49 85 173

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E-Mail: opala@werbetexte.org

 

Homepage: https://www.werbetexte.org  

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Hier bin ich Mitgründer und Mitglied:

Verband der Profitexter seit 2006: https://profitexter.de/

Netzwerk der Textgurus seit 2016: Erfahrene Profitexter für hypnotisches Texten &

faszinierendes Storytelling: http://www.textgurus.de

 

 

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